Studierende der Kunsthochschule und ‚professionelle’ Kunstvermittler stehen an diesem Abend ‚Rede und Antwort’. Erkennbar an Ihren einheitlichen T-Shirts mit der Aufschrift „Kunstverstärker’.
Das Besondere: Sie folgen keiner vorher erdachten und abgezirkelten Choreografie durch die Sammlung, sondern sprechen über Kunst und Werke mit und zu den Besuchern. Spontan und authentisch.
Einzelbesucher können Fragen stellen oder Bemerkungen loswerden, die in einer ‚normalen’ Führung oft nicht berücksichtigt werden können. Es entwickeln sich offene Gesprächsrunden über Spezialthemen, einzelne Kunstwerke, oder auch Stilfragen, Geschichte und Politik - je nach Interesse der Fragesteller.
Jeder kann sich dazugesellen, mitdiskutieren, Einwände erheben oder sein eigenes Wissen einbringen.
Dieses neue Format der Kunstvermittlung wurde in Deutschland besonders in Berlin in der Neuen Nationalgalerie und während der MoMa-Ausstellung mit Erfolg durchgeführt. Mittlerweile haben viele große Museen in Kulturmetropolen sehr gute Erfahrungen damit gesammelt – insbesondere bei einem jüngeren Publikum.
So wird auch im Bereich der Kunstvermittlung‚ ‚der Staub aus klassischen Sammlungen’ gefegt und ‚alte‘ Themen aktuell und interessant. Traditionelle Führungen in Museen wird es weiterhin geben, sie ermöglichen eine gute Einführung und verschaffen Überblick.


